4. September 2026Bob van Soest • 11 min read

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Darf Ihr Kind mit Ekzemen zum Schwimmunterricht? Meistens ja, Chlor ist kein Feind. So cremen Sie vorher ein, duschen nach dem Unterricht und wissen, wann Sie besser aussetzen sollten [2026]
Darf Ihr Kind mit Ekzemen zum Schwimmunterricht? So halten Sie die Haut im Chlorwasser ruhig [2026]

Kurz gesagt

  • Ja, ein Kind mit Ekzemen kann meistens ganz normal zum Schwimmunterricht gehen: Schwimmen ist eine lebenswichtige Fähigkeit, die kein Kind verpassen muss.
  • Chlor ist kein automatischer Feind. Dermatologen verwenden verdünntes Chlor sogar als Behandlung für Ekzeme, das bekannte Bleichbad.
  • Cremen Sie vor dem Unterricht eine fetthaltige Salbe als Schutzschicht auf, duschen Sie nach dem Unterricht mit einer seifenfreien Gel und cremen Sie danach erneut ein.
  • Bei einem starken Schub oder einer entzündeten, nässenden Haut setzen Sie den Unterricht aus und besprechen das mit dem Hausarzt.
  • Weltweit haben 10 bis 20 Prozent der Kinder Ekzeme. Dieselben Pflegeregeln gelten in jedem Schwimmbad, in jedem Land.

Die kurze Antwort: Meistens einfach zum Unterricht gehen

Ihr Kind hat Ekzeme und der Schwimmunterricht steht bevor. Vielleicht fragen Sie sich, ob das Chlorwasser die Haut zusätzlich reizen könnte oder ob Sie Ihr Kind lieber nicht teilnehmen lassen sollten. Die kurze Antwort: Ja, in den meisten Fällen kann ein Kind mit Ekzemen ganz normal zum Schwimmunterricht gehen. Auf Thuisarts, der Seite der Hausärztevereinigung NHG, dreht sich die Behandlung von Ekzemen bei Kindern um Eincremen, sanftes Duschen und wenig Seife. Genau diese Gewohnheiten bestimmen, ob der Schwimmunterricht gut verläuft, denn auch im Schwimmbad gilt: Pflegen, nicht meiden.

Im Folgenden lesen Sie, wie Chlor auf eine Ekzemhaut wirkt, was Sie vor und nach dem Unterricht tun sollten und wann es besser ist, auszulassen. Die Regeln sind in jedem Schwimmbad, in jedem Land gleich.

Warum diese Frage viele Eltern beschäftigt

Ekzeme sind keine seltene Erkrankung einzelner Personen. Weltweit gehören sie zu den häufigsten Hautkrankheiten bei Kindern, und die Zahlen sind in fast jedem Land ähnlich hoch.

Ekzeme sind weltweit die normalste Kinderhaut

Nach Angaben der National Eczema Association haben schätzungsweise 10 bis 20 Prozent der Kinder weltweit Ekzeme, auch als konstitutionelles oder atopisches Ekzem bezeichnet. In einer Schwimmgruppe von acht Kindern ist die Wahrscheinlichkeit also groß, dass ein Kind mit empfindlicher Haut dabei ist. Wer Eltern am Beckenrand hört, die sagen, dass Kinder wegen ihrer Haut nicht schwimmen dürfen, hört vor allem ein hartnäckiges Missverständnis.

Eine Haut, die schneller Feuchtigkeit verliert

Bei Ekzemen funktioniert die Schutzschicht der Haut weniger gut, erklärt Thuisarts. Feuchtigkeit verdunstet leichter nach außen und Reize von außen dringen leichter ein. Die Haut wird dadurch schnell trocken, zieht sich schneller zusammen und juckt eher. Eine gesunde Hautoberfläche ist leicht sauer mit einem pH-Wert von etwa 4,1 bis 5,8. Schwimmbadwasser liegt mit einem pH-Wert von 7,2 bis 7,4 deutlich darüber, beschreibt eine Übersichtsarbeit im Fachjournal Pediatric Dermatology. Das macht das Eincremen nicht zu einem Luxus, sondern zum Kern der Behandlung.

Ist Chlor schlecht für Ekzeme? Weniger schwarz-weiß als gedacht

Chlor klingt wie das Gegenteil von Fürsorge für eine empfindliche Haut. Die Realität ist differenzierter, und diese Nuance entscheidet, ob Ihr Kind jahrelang mit Freude schwimmt oder lieber zu Hause auf der Couch bleibt.

Chlor kann reizen, aber nicht bei jedem Kind

Schwimmbadwasser kann die Haut mancher Kinder mit Ekzemen austrocknen oder reizen, schreibt die britische National Eczema Society. Ein hoher pH-Wert oder viel Calcium im Wasser trocknet zusätzlich aus, und ein einzelnes Kind reagiert auf Chlor selbst mit Kontakt-Ekzem. Bei anderen passiert nichts. Ekzeme sind eine individuelle Erkrankung: Das eine Kind merkt nichts vom Schwimmbad, das andere bekommt nach jedem Besuch eine trockene, rote Haut. Die Kunst ist herauszufinden, wie Ihr Kind reagiert, und nicht vorschnell aufzuhören.

Verdünntes Chlor ist auch eine Behandlung

Das Überraschende: Dermatologen verschreiben bei Ekzemen manchmal gerade verdünntes Bleichmittel, das bekannte Bleichbad. Eine kleine Menge Chlor im Badewasser tötet Bakterien auf der Haut ab und kann so Schübe verringern. Harvard Health zieht den Vergleich weiter: Ein Chlor-Schwimmbad ist im Grunde ein sehr großes, sehr verdünntes Bleichbad. Viele Kinder empfinden im Wasser deshalb eher Ruhe als Reizung. Das Schwimmbadwasser ist viel schwächer als ein Behandlungsbad, daher ist keine chemische Reaktion vom Schwimmbad selbst zu erwarten.

Was Studien über Schwimmen und Ekzeme sagen

Die Übersichtsarbeit von 2023 fasste alle verfügbaren Studien zusammen und zog zwei beruhigende Schlussfolgerungen. Große Geburtskohorten, darunter die britische Avon-Studie, fanden keinen Zusammenhang zwischen frühem Schwimmen und späterem Auftreten von Ekzemen. Und der vorübergehende Effekt auf die Haut ist begrenzt: Bei jungen Leistungssportlern stieg der Feuchtigkeitsverlust der Haut erst nach zwei Stunden intensivem Schwimmen an und erholte sich innerhalb einer halben Stunde. Eine normale Schwimmstunde von 30 bis 45 Minuten liegt deutlich darunter.

Die gleiche Studie fand jedoch ein klares Signal zur Nachsorge: Deutsche Forscher ließen Babys wöchentlich schwimmen und cremeten eine Gruppe danach mit einer fetthaltigen Salbe ein. Diese Gruppe behielt eine stabile Haut, während bei der Gruppe ohne Salbe die Hautwerte nach vier Wochen sichtbar schlechter wurden. Die Autoren ziehen daraus eine klare Schlussfolgerung: Kinder mit Ekzemen dürfen beim Schwimmunterricht nicht außen vor bleiben, denn Schwimmen ist eine lebenswichtige Fähigkeit. Bis zu einem Drittel der Kinder mit Ekzemen hat aufgrund der Schwere der Erkrankung weniger Zugang zum Schwimmen, und genau das will man vermeiden.

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Vor dem Schwimmunterricht: So bereiten Sie die Haut vor

Ein Schwimmunterricht mit Ekzemen beginnt nicht an der Kasse des Bades, sondern zu Hause am Küchentisch. Mit vier Gewohnheiten verhindern Sie den Großteil der Probleme.

Eine fetthaltige Salbe als Schutzschicht

Creme Ihr Kind vor dem Schwimmen mit einer fetthaltigen Salbe ein, vorzugsweise auf Vaselinebasis. Harvard Health nennt das ein "Grease-up": eine fettige Schicht, die die Haut vor dem Wasser abschirmt. Tragen Sie dünn auf die Handflächen und Fußsohlen auf, denn Ihr Kind muss sich noch am Beckenrand festhalten können. Seien Sie ehrlich bezüglich des Risikos: Eine dick eingecremte Haut ist glatt. Kann Ihr Kind noch nicht gut schwimmen oder muss ein Lehrer später im Wasser helfen, cremen Sie nur dünn oder warten Sie bis nach dem Unterricht und besprechen Sie mit dem Lehrer, was sicher ist. Die britische National Eczema Society warnt ebenfalls davor: Ein glattes Kind ist schwerer zu retten. Wenn Sie unsicher sind, welche Salbe geeignet ist, fragen Sie den Hausarzt oder Hautarzt.

Ein neues Schwimmbad: Erst kurz testen

Jedes Schwimmbad pflegt sein Wasser auf eigene Weise. Die eine Anlage dosiert Chlor, die andere verwendet Salzwasserchlorung, Brom oder eine Kombination. Probieren Sie bei einem neuen Bad beim ersten Mal eine kurze Stunde oder eine kurze Bahn und beobachten Sie, wie die Haut reagiert. Auch der Zeitpunkt ist wichtig: Direkt nach der Chlordosierung ist die Konzentration am höchsten, daher ist eine Stunde früh am Morgen für empfindliche Haut oft ruhiger als eine direkt nach einer Wartung. Fragen Sie gerne an der Rezeption nach, Schwimmbäder geben diese Informationen normalerweise weiter.

Kleidung und Ausrüstung, die helfen

Eine Silikonschwimmkappe und eine Schwimmbrille mit Silikonrand reizen weniger als Gummivarianten. Für Kinder, die sich wegen ihrer Haut schämen, gibt es UV-schützende Schwimmbekleidung mit langen Ärmeln und Beinen, die gleichzeitig Sonnenschutz bietet. Spülen Sie alle Schwimmsachen nach dem Unterricht aus, denn getrocknetes Chlor auf einer Schwimmkappe wirkt beim nächsten Mal als Reizstoff.

Nach dem Schwimmunterricht: Die Nachsorge macht den Unterschied

Was in den zehn Minuten nach dem Verlassen des Wassers passiert, bestimmt zu einem großen Teil, wie die Haut in den nächsten Tagen aussieht. Dermatologin Marjolein Leenarts fasst die Reihenfolge zusammen.

Kreidezeichnung eines Kindes, das sich nach dem Schwimmunterricht am Beckenrand unter der Dusche abspült

Duschen mit frischem Wasser und ohne schäumende Seife

Duschen Sie Ihr Kind so schnell wie möglich nach dem Unterricht, um Chlor von der Haut zu spülen. Verwenden Sie dabei keine schäumende Duschgel, denn Seife entfernt die natürlichen Hautfette, die Sie gerade schützen wollen. Eine Duschöl oder eine seifenfreie Duschcreme erledigt die Arbeit, ohne die Haut auszutrocknen. Achten Sie auch darauf, wo Sie duschen: Wenn die Duschen im Schwimmbad chlorhaltiges Wasser verwenden, sollten Sie besser zu Hause noch einmal nachspülen.

Abtupfen statt reiben

Nach dem Duschen trocknen Sie die Haut durch sanftes Abtupfen mit einem sauberen Handtuch. Reiben fühlt sich vielleicht effizient an, beschädigt aber die ohnehin empfindliche Oberhaut. Nehmen Sie ein frisches Handtuch von zu Hause mit, besser nicht dasselbe, mit dem Ihr Kind nach dem Schwimmen schon abgetrocknet wurde.

Innerhalb weniger Minuten erneut eincremen

Direkt nach dem Abtupfen, während die Haut noch leicht feucht ist, cremen Sie eine fetthaltige Salbe auf Vaselinebasis auf. Diese Schicht hält die Feuchtigkeit in der Haut und bringt einen schützenden Film zurück. Die amerikanische Dermatologenvereinigung AAD empfiehlt genau diese Reihenfolge: Abspülen mit lauwarmem Wasser, trocken tupfen und sofort eincremen. Dies ist auch der Moment, an dem die deutsche Baby-Studie den Unterschied sah: Kinder, die nach dem Schwimmen eingecremt wurden, behielten eine gesunde Haut; Kinder, die sofort ins Auto gesetzt wurden, nicht.

Und abends: Eine Dusche auslassen

Nach einem Schwimmtag ist die Haut schon ausreichend gewaschen. Eine zusätzliche Dusche oder ein Bad am Abend trocknet nur weiter aus. Ein Waschlappen mit Wasser am Waschbecken reicht an diesem Abend, so altmodisch das auch klingt.

Wann sollten Sie den Unterricht wirklich aussetzen?

Es gibt Situationen, in denen der Gang ins Schwimmbad wirklich keine gute Idee ist. Diese sind zum Glück gut erkennbar.

Bei einem starken Schub

Ist das Ekzem mitten in einem heftigen Schub mit großen roten, schuppenden oder schmerzenden Stellen, braucht die Haut eine Pause. Die Autoren der Übersichtsarbeit empfehlen, bei schweren Schüben das Schwimmen aufzuschieben. Ein milder Schub ist kein Problem, der kann mit zusätzlichem Eincremen einfach mitgemacht werden.

Bei nässender oder entzündeter Haut

Wird das Ekzem nass, krustig oder riecht unangenehm, kann eine bakterielle Infektion vorliegen. Dann sollte nicht geschwommen werden, auch nicht zum Schutz anderer: Eine offene Haut verteilt Bakterien über Wasser und Handtücher leichter. Warten Sie, bis die Haut geschlossen ist und die Behandlung wirkt, und besprechen Sie mit dem Hausarzt, wann Ihr Kind wieder darf. Gleiches gilt bei Fieber oder wenn sich das Kind einfach zu krank fühlt, dann gilt dieselbe Regel wie bei jeder anderen Krankheit.

Unsicher? Fragen Sie nach

Die Grenze zwischen einem guten Tag und Aussetzen ist nicht immer klar zu ziehen. Im Zweifel rufen Sie den Hausarzt oder Hautarzt an, der das Ekzem Ihres Kindes kennt. Schreiben Sie für das Gespräch auf, wie die Haut in den letzten Tagen aussah und wie Ihr Kind auf frühere Schwimmbesuche reagiert hat. Mit diesen Informationen ist die Antwort meist schnell klar.

Was bedeutet das für die Schwimmschule?

Für Schwimmlehrer sind Ekzeme kein seltenes Sonderfall, sondern Alltag. In fast jeder Gruppe ist mindestens ein Kind mit empfindlicher Haut, und diese Kinder haben Anspruch auf denselben Schwimmunterricht wie alle anderen.

Fragen Sie nach Pflege, nicht nach medizinischen Details

Ein Elternteil, das erzählt, dass sein Kind Ekzeme hat, braucht meist keine Sonderbehandlung, sondern etwas Verständnis. Fragen Sie, ob das Kind vor dem Unterricht eingecremt wird und ob nach dem Unterricht Zeit zum Duschen und erneuten Eincremen benötigt wird. Machen Sie daraus kein Drama: Kinder mit Ekzemen sind oft genug mit ihrer Haut konfrontiert, der Schwimmunterricht muss keine zusätzliche Bühne sein.

Bei Ekzemhaut besonders auf Schwimmerwarzen achten

Kinder mit Ekzemen bekommen häufiger Schwimmerwarzen, und Schwimmer infizieren sich sowieso leichter damit. Schwimmerwarzen sind kein Grund, ein Kind auszuschließen: Decken Sie offene Stellen mit einem wasserdichten Pflaster ab und sorgen Sie dafür, dass Handtücher nicht geteilt werden. Mehr zum Erkennen und Abdecken steht im Überblick über Schwimmerwarzen bei Kindern.

Behalten Sie den Fortschritt im Blick, auch an schlechten Tagen

Ein Kind, das wegen eines Schubs eine Stunde auslässt, muss keinen Rückstand bekommen. Über die kostenlose Swimmigo-App für Eltern melden Sie den Unterricht ab und planen einen Nachholtermin, und der Lehrer hält die Fähigkeiten und Niveaus fest, damit nichts verloren geht. Schwimmschulen nutzen dieselbe App, um Gruppen, Fortschritt und Kommunikation zu organisieren, auch für Kinder, die gelegentlich eine Stunde auslassen. Die vollständige Geschichte über Gesundheit und Schwimmen steht im Überblick Schwimmen und Gesundheit für Kinder.

Fazit

Ekzeme sind kein Grund, den Schwimmunterricht auszulassen. Für die meisten Kinder ist Chlorwasser gut mit einer guten Hautpflege vereinbar, und verdünntes Chlor wirkt bei vielen Ekzemhäuten sogar beruhigend. Die Reihenfolge ist einfach: Vor dem Unterricht eine fetthaltige Salbe, nach dem Unterricht duschen mit mildem Gel, abtupfen und erneut eincremen. Nur bei einem starken Schub oder einer entzündeten Haut machen Sie eine Pause und besprechen das mit dem Hausarzt. So lernt Ihr Kind sicher schwimmen, in jedem Bad, in jedem Land.

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Quellen

Bob van Soest

Bob van Soest

Als Experte für die Bewirtschaftung von Sportanlagen (wie Schwimmbädern) und Entwickler von unter anderem Swimmigo.com setze ich mich leidenschaftlich dafür ein, den Schwimmunterricht für Eltern, Schwimmlehrer und alle, die schwimmen lernen wollen, einfacher, unterhaltsamer und aufschlussreicher zu gestalten.

Häufig gestellte Fragen

Ja, meistens ja. Schwimmen ist eine wichtige lebenswichtige Fähigkeit und Chlorwasser ist für die meisten Kinder mit Ekzemen kein Problem, solange die Haut vor und nach dem Unterricht gut gepflegt wird. Bei einem starken Schub oder entzündeter Haut ist es ratsam, eine Stunde auszulassen und den Hausarzt um Rat zu fragen.
Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Chlor kann eine trockene oder gereizte Haut verursachen, aber Dermatologen empfehlen verdünntes Chlor auch als Behandlung für Ekzeme, das bekannte Bleichbad. Viele Kinder merken im Schwimmbad wenig oder gar keine Reizung.
Beides. Eine fetthaltige Salbe vor dem Unterricht wirkt als Schutzschicht, Duschen nach dem Unterricht spült das Chlor weg und direkt danach erneut eincremen hilft der Haut bei der Regeneration. Kinder, die noch nicht gut schwimmen können, cremen Sie besser erst nach dem Unterricht ein, da eine dick eingecremte Haut glatt ist.
Viele Menschen mit Ekzemen empfinden Salz- oder Meerwasser als wohltuend, aber es gibt keinen harten Beweis und auch hier reagiert nicht jeder gleich. Probieren Sie es vorsichtig aus und beobachten Sie, wie die Haut Ihres Kindes reagiert.
Bei einem milden Schub kann der Unterricht normal stattfinden: cremen Sie extra gut und halten Sie die Nachsorge ein. Ist die Haut stark entzündet, nass oder krustig, dann lassen Sie die Stunde ausfallen und besprechen Sie das mit dem Hausarzt. Melden Sie die Stunde über die App ab, damit Ihr Kind sie nachholen kann.
Ein eigenes Handtuch, eine seifenfreie Duschgel oder Duschöl, eine fetthaltige Salbe und eventuell eine Silikonschwimmkappe. Für Außenunterricht oder Freibäder kommt eine Sonnencreme mit Zinkoxid oder Titandioxid dazu.
Sprechen Sie darüber und schauen Sie gemeinsam nach UV-schützender Schwimmbekleidung, die Ellbogen und Knie bedeckt. Lehrer sehen jede Woche mehrere Kinder mit empfindlicher Haut, meistens fällt es den anderen in der Gruppe gar nicht auf.
Meistens nicht. Fragen Sie, ob das Kind vor oder nach dem Unterricht zusätzliche Pflege braucht und ob es Dinge gibt, auf die Sie achten sollten. Sorgen Sie dafür, dass das Kind duschen kann und machen Sie keine Ausnahme, so kann es ganz normal mitmachen.
Bei einem starken Schub mit nässenden oder entzündeten Stellen sprechen Sie mit den Eltern, manchmal ist es besser, eine Stunde auszulassen. Schwimmerwarzen sind kein Grund, ein Kind nach Hause zu schicken, diese decken Sie mit einem wasserdichten Pflaster ab.
Das kann passieren. Kinder mit Ekzemen haben eine Haut, die schneller Feuchtigkeit verliert. Bitten Sie die Eltern, vor dem Unterricht einzucremen und nach dem Unterricht zu duschen, und verhindern Sie, dass Kinder lange in ihrer nassen Schwimmbekleidung bleiben.

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